Wahlprogramm 2026

100 % Lingen – gemeinsam, nachhaltig, bunt.

Mit unseren Ideen und Konzepten sind wir bereits vielfach erfolgreich gewesen. Für die nächsten Jahre haben wir diese wieder zusammengefasst. Seit über 15 Jahren legen wir, „Die BürgerNahen“, stets zur Kommunalwahl unser unabhängiges Programm für unsere Stadt vor. In Teilen reicht es über die nächsten 5 Jahre hinaus. 

Dieses Programm ist ein Versprechen — und eine Einladung. Machen Sie mit.

Die Kernpunkte

  • Wir stehen für eine Stadt, in der alle gut leben — heute und morgen. Wir sind für Lingen als Ort der Gemeinschaft, der Offenheit und der Ehrlichkeit.
  • Wir BürgerNahen bekennen uns zu den demokratischen Grundwerten. Entschlossen und gemeinsam mit Ihnen treten wir allen Bestrebungen entgegen, die die demokratische Ordnung, den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder die kommunale Selbstverwaltung untergraben. Die wehrhafte Demokratie ist die Leitlinie über allem, was wir uns vornehmen.
  • Wir setzen uns für eine Stadt ein, die den Menschen dient – nicht den Renditeinteressen Einzelner. Öffentliche Belange und die Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt stehen für uns an erster Stelle. Eine Politik, die Investoreninteressen Vorrang einräumt, lehnen wir ab.

100 % Lingen – gemeinsam, nachhaltig, bunt.

Lingen (Ems) ist dank seiner Menschen eine wirtschaftlich starke, lebendige Stadt. Sie hat eine wachsende Wirtschaft, gute Schulen, eine lebendige Kulturszene und aktive Vereine und sie liegt mitten in Europa. Lingen hat vieles, worauf wir Lingenerinnen und Lingener stolz sein können.

Wir, „Die BürgerNahen“, sind überzeugt: Das Potenzial reicht deutlich weiter. Unsere Stadt kann noch bunter werden, noch gerechter, noch lebendiger und noch stärker. Nicht irgendwann — sondern in den nächsten Jahren, mit konkreten Entscheidungen im Rat.

Die BürgerNahen — kurz „BN“ — sind eine unabhängige Wählergemeinschaft, die daran mitwirken will. Wir haben keine Parteilinie, keinen Fraktionszwang, keine Lobbyinteressen. Für uns zählen allein die Menschen in unserer Stadt. Dieses Programm spricht aus, was wir gemeinsam wollen.

Die BürgerNahen stehen für eine Kommunalpolitik, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt. Die aktiv gestaltet statt abzuwarten. Die Wohnraum schafft, weil Menschen ihn brauchen. Die Busse fahren lässt, weil Mobilität ein Recht ist. Die Kultur fördert, weil sie alle bereichert. Die Bäume pflanzt, weil unsere Kinder in dieser Stadt aufwachsen.

Zur Oberbürgermeisterwahl 2026 tritt Jens Hofschröer als parteiloser Kandidat an. Die BürgerNahen unterstützen seine Kandidatur am 13. September 2026 und, sofern erforderlich, in einer Stichwahl am 27. September 2026. In der Vereinbarung „Gemeinsame Wege in Lingens Zukunft“ haben wir mit Jens Hofschröer festgehalten, was eine offene, gerechte und zukunftsfähige Stadt für ihn und uns ausmacht. Die dort vereinbarten Inhalte sind aus diesem Programm entstanden — denn ein gemeinsamer Aufbruch braucht ein gemeinsames Ziel. Dieses Programm ist unser Versprechen an Sie — und eine Einladung: Machen Sie mit!

Wir stehen für eine Stadt, die zuhört — und dann handelt. In der jede Stimme zählt und jede Beteiligung etwas bewirkt. Alleingänge eines Oberbürgermeisters wollen wir nicht.

1. Wohnen und Stadtentwicklung — Zuhause schaffen für alle

Wir wollen, dass alle Menschen in Lingen ein gutes, bezahlbares Zuhause finden — unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Lebensform. Wohnungsnot ist kein Naturereignis, sondern Ergebnis kommunaler Entscheidungen – und deshalb auch kommunal veränderbar. Dafür muss unsere Kommune selbst gestalten: mit eigenem, für alle verbindlichem Bau- und Planungsrecht, langfristiger, nachhaltiger Planung und dem Willen, städtischen Boden dauerhaft dem Gemeinwohl zu widmen. Lingen muss direkt auf die Warnungen sozialer Träger wie des SKM reagieren, dass selbst in unserer wirtschaftlich starken Stadt Menschen keine Wohnung mehr finden oder in verdeckter Wohnungslosigkeit leben.

1.1 Mehr und bezahlbarer Wohnungsbau

Die wirksamste Antwort auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eine handlungsfähige Wohnungsbaugenossenschaft, die zügig baut, Sozialwohnungen hält und dauerhaft günstig vermietet — und die Sozialbindung langfristig sichert statt diese nach 15 Jahren auslaufen zu lassen.

  • Wir wollen die Lingener Wohnungsbaugenossenschaft (LWB) mit zusätzlichem Geld und politisch gesichertem Auftrag stärken, um das Tempo im Wohnungsbau zu erhöhen und schneller bezahlbaren, modernen Wohnraum für einkommensschwache und besonders hilfsbedürftige Gruppen zu schaffen.
  • Schaffen muss unsere Stadt auch für mittlere und untere Einkommensgruppen viel mehr bezahlbare Mietwohnungen und auch diese dauerhaft gemeinnützig halten — im städtischen Eigentum, nicht zur späteren Veräußerung. Unsere Stadt braucht bezahlbare Mietwohnungen, damit darin Menschen wohnen und nicht, damit Investoren besser steuerlich abschreiben können.
  • Verbindliche Quote: Mindestens 30 % Wohnfläche als dauerhaft sozial gebundener Wohnraum bei jedem größeren Wohnungsbauvorhaben.
  • Mindestgröße für geförderte Mietwohnungen festlegen, keine Förderung und Zuschüsse für Mini- und Mikroapartments unter 40 m², weil sie keinen erforderlichen Beitrag zur Wohnraumversorgung darstellen.
  • Schwerpunkt ist das Erbbaurecht als Standard für die Vergabe städtischer Grundstücke, damit ein Grundstück nicht teuer gekauft werden muss, sondern stattdessen das vererbbare Recht vereinbart wird, darauf ein Haus zu bauen und zu bewohnen. Unsere Stadt behält also das Eigentum, gibt aber die Grundstücke per 99-jähriger, sozial verträglicher Erbpacht ab, die bei Familien mit Kindern reduziert wird.
  • Wir wollen nachvollziehbare, einfache Vergabekriterien für Baugrundstücke, die die Stadt vergibt.
  • Wir sind für die Öffnung der NBank-Förderung für die energetische Sanierung von Gebäuden Privater.
1.2 Mieterschutz — Verdrängung verhindern

Wer in Lingen wohnt, soll in seinem Quartier wohnen bleiben können. Auch in unserer Stadt muss daher das dafür längst vorhandene, bundesrechtliche Instrumentarium konsequent und vollständig genutzt werden. Wir treten ein für:

  • die umfassende Anwendung von Sanierungsverfahren (§§ 136 ff. BauGB), Erhaltungssatzungen (§ 172 BauGB) und Vorkaufsrechten (§ 24 BauGB) in den Sanierungsgebieten unserer Stadt.
  • den Erlass einer städtischen Zweckentfremdungssatzung auf Grundlage des Niedersächsischen Zweckentfremdungsgesetzes („NZwEWG“) und deren konsequente Anwendung: Wohnraum bleibt Wohnraum und geht nicht durch Umwidmung verloren.
  • ein grundsätzliches Verbot, Miethäuser in Eigentumswohnungen zu zerlegen; hierfür setzen wir uns beim Land für die Ausweisung Lingens als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ein, damit das Umwandlungsverbot des § 250 BauGB auch hier greift – und keine Mikroapartments und keine Kurzzeitvermietungsplattformen in Wohngebieten.
  • konsequenten Milieuschutz in allen Quartieren, in denen Menschen von Verdrängung bedroht sind.
1.3 Neue Wohnformen, Innenentwicklung und ganzheitliche Quartiere
  • Wir öffnen unsere Stadt für die ganze Breite gemeinschaftlicher Wohnmodelle: Baugemeinschaften und Selbsthilfeprojekte unterstützen wir unbürokratisch. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Mehrgenerationenwohnen – denn gemischte Wohnformen schaffen sozialen Zusammenhalt.
  • Das Programm „Jung kauft Alt“, mit dem junge Familien Bestandshäuser übernehmen, statten wir finanziell deutlich besser aus.
  • Betreutes Wohnen, inklusive Wohnprojekte und Angebote für Geflüchtete fördern wir gezielt.
  • Auf neue Baugebiete im Außenbereich verzichten wir grundsätzlich – Wohnraum gewinnen wir durch Nachverdichtung im Bestand.
  • Wir entwickeln ganzheitliche Quartierskonzepte statt Einzelprojekte – mit Blick auf die Stadtteile Heukampstannen, Reuschberge, Stroot einschließlich der nördlichen Stroot, Telgenkamp und Damaschke.
  • Das Baulückenkataster führt die Stadt kontinuierlich weiter und spricht Eigentümer aktiv auf Entwicklungsmöglichkeiten an.
  • Leerstand erfassen wir systematisch und drängen auf seine Beendigung.
  • Aufstockung und Nachverdichtung im Bestand fördern wir, bevor neue Flächen erschlossen werden. Dabei gilt: Nachverdichtung mit Augenmaß – Innenhöfe, Frischluftschneisen und wertvolles Quartiersgrün werden nicht geopfert, sondern gehen als schützenswerter Bestand in jede Planung ein.
  • Neue Quartiere entstehen nur mit gesichertem ÖPNV-Anschluss von Beginn an.
1.4 Klimagerechtes Bauen, Stadtbild und öffentlicher Raum
  • Hohe Energiestandards (also das sog. KfW 40) für alle Neubauten mit städtischer Beteiligung.
  • Bevorzugung von Holz- oder Hybridbauweise; Recyclingbaustoffe als geförderte Standards — nachhaltiges Bauen soll sich lohnen.
  • Flächenversiegelung auf bisher unbebauten Grün- oder Ackerflächen soll vermieden werden; wir wollen Baulücken, Brachflächen oder Nachverdichtungspotenziale im Bestand tatsächlich nutzen und nicht nur darüber reden.
  • Erdgeschossige Parkplätze auf städtischen und geförderten Grundstücken sind unerwünscht, neu genehmigte Stellplätze gehören unter die Erde oder in Quartiersgaragen; denn das Erdgeschoss gehört dem Leben.
  • Wo neu gebaut wird, wird auch gegrünt: Beschattung, Versickerung und Kühlung gehören für uns verbindlich zu jedem neuen Quartier.
  • Wir wollen naturnahe Grundstückseinfriedungen wie Hecken, begrünte Zäune und andere natürliche Lösungen. Sie verbessern das Ortsbild, schaffen Lebensräume für Tiere und tragen zur Anpassung an den Klimawandel bei.
  • Erhalt des historischen Stadtbilds; Denkmalschutz als verbindlicher Gestaltungsauftrag, nicht als Hindernis. Der Ensembleschutz ist uns wichtig; denn unsere Stadt soll sich entwickeln, dabei aber nicht ihr Gesicht verlieren.
  • Fußgängerfreundlicher Ausbau und Aufwertung der Stadtgrabenpromenade als öffentlicher Erholungsraum mit Sitzmöglichkeiten, Begrünung und Barrierefreiheit.
  • Verpflichtende, frühzeitige und verbindliche Nachbarbeteiligung bei Neubau- und Modernisierungsvorhaben.

2. Wirtschaft, Finanzen und Strukturwandel — Stärke zukunftsfest machen

Wirtschaftliche Kraft und Leistung sind die Grundlage für alles, was wir uns vornehmen. Dies für unsere Stadt zu bewahren bedeutet: mutig in Veränderung investieren, lokale Betriebe stärken und den Strukturwandel aktiv gestalten — so dass die ganze Kommune davon profitiert. Eine handlungsfähige Stadt braucht stabile Finanzen, eigene Unternehmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichem Vermögen. Wir versprechen nichts, was der städtische Haushalt nicht trägt: Nicht jedes Vorhaben in diesem Programm kommt im ersten Jahr — aber jedes bekommt einen Zeitplan, eine Priorität und eine ehrliche Finanzierungsgrundlage. Rechenschaft darüber legen wir jährlich öffentlich ab.

2.1 Lokale Wirtschaft und Mittelstand stärken
  • Erhalt stabiler Rahmenbedingungen und Steuern für Gewerbe; Willkommensservice und vereinfachte Genehmigungsverfahren für Gründerinnen und Gründer.
  • Gezielte Förderung von Existenzgründungen, insbesondere in der sozialen und grünen Wirtschaft.
  • Förderung von Start-ups in Nachhaltigkeit, Digitales, Gesundheit und Bildung.
  • Wertschöpfung soll in der Region bleiben. Weil das Vergaberecht keine Bevorzugung nach Herkunft erlaubt, nutzen wir die zulässigen Spielräume durch mittelstandsfreundliche Losaufteilung, Nachhaltigkeitskriterien und eine Wirtschaftlichkeitsprüfung, die kurze Lieferwege honoriert.
2.2 Solide Finanzen, kommunales Vermögen und faire Vergabe
  • Stabile Steuern für alle: Wir halten Grund- und Gewerbesteuern stabil – wer hier lebt und arbeitet, soll sich darauf verlassen können. Die Vergnügungssteuer auf Tanzveranstaltungen schaffen wir ab, denn wer feiert, soll dafür nicht extra zahlen.
  • Die Stadtwerke gehören in kommunale Hand: Wir wollen den Westenergie-Anteil an den Stadtwerken Lingen zurückholen – für die Menschen in unserer Stadt. Die Gewinne der Stadtwerke sollen künftig im Unternehmen bleiben, denn dort werden sie gebraucht: Der Ausbau der Fernwärme und der Rückbau der Erdgasnetze kosten viel Geld, während die Erlöse aus dem Erdgasgeschäft sinken. Auch die Kommunale Wärmeplanung lässt schnelle Gewinne aus der Fernwärme nicht erwarten. Umso wichtiger, dass jeder erwirtschaftete Euro in die Energiezukunft Lingens fließt.
  • Verlässliche Finanzen für die städtischen Betriebe: Die Wirtschaftsbetriebe Lingen (WBL) bündeln die Beteiligungen und Unternehmungen der Stadt. Bisher lebten sie von den Ausschüttungen der Stadtwerke – die künftig wegfallen. Diese Lücke muss die Stadt aus dem allgemeinen Haushalt schließen. Das sagen wir ehrlich.
  • Ein Zukunftsbudget für Lingen: Die 14,1 Mio. Euro aus dem Sondervermögen des Bundes sollen nicht im laufenden Haushalt versickern. Wir schaffen daraus ein eigenes kommunales Budget für Klimaschutz und Infrastrukturerneuerung – für zusätzlichen Spielraum bei den großen Zukunftsaufgaben.
  • Vergaben ohne Hinterzimmer: Wir richten im Rat einen Vergabe- und Submissionsausschuss ein und veröffentlichen alle Vergabeentscheidungen im Ratsinformationssystem – für alle nachlesbar.
  • Zusammenarbeit statt Konkurrenzkampf: Mit den Nachbarkommunen wollen wir einen landkreisübergreifenden Planungsrat einrichten, der die Wirtschaftspolitik abstimmt. Denn wenn Kommunen sich gegenseitig Betriebe abwerben, verlieren am Ende alle.
2.3 Strukturwandel als Chance — aktiv gestalten
  • Qualifizierungsoffensive mit Betrieben, der Agentur für Arbeit und den Berufsschulen, Hilfen für Schul- und Ausbildungsabbrecher; Unterstützung der dualen Ausbildung.
  • Förderung von Unternehmen, die duale Ausbildung ermöglichen.
  • Gezieltes Ansiedeln von Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstoff und Energieeffizienz.
  • Lingen ist schon heute einer der zentralen Wasserstoffstandorte Deutschlands — getragen allerdings von kapitalstarken Großkonzernen, deren Entscheidungen in Konzernzentralen fallen und an der lokalen Politik weitgehend vorbeilaufen. Wir begleiten diese Entwicklung deshalb kritisch statt beifällig: Wer in Lingen Wasserstoff produziert, muss der Stadt etwas zurückgeben — Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Aufträge für die regionale Wirtschaft, Transparenz über Flächen-, Wasser- und Strombedarf sowie die frühzeitige Beteiligung von Rat und Öffentlichkeit an allen planungsrechtlichen Schritten.
  • Kommunale Zugeständnisse — Flächen, Planungsrecht, Infrastruktur — gibt es nur gegen verbindliche Gegenleistungen für Lingen; städtebauliche Verträge sind dafür das Mittel der Wahl. Eine Wirtschaftsförderung, die Konzerngewinne subventioniert, lehnen wir ab.
  • Kritische kommunale Begleitung des Rückbaus des Kernkraftwerks Emsland: Die Nachnutzung und Flächenkonversion des Kraftwerksstandorts darf nicht allein in Konzernhand entschieden werden — Rat, Öffentlichkeit und Region gehören von Anfang an an den Tisch, damit aus dem Rückbau Wertschöpfung für Lingen entsteht und nicht nur für Bilanzen andernorts.
  • Eine Gewerbeflächenstrategie ohne neuen Flächenfraß: Vorrang für die Nachverdichtung und Modernisierung bestehender Gewerbegebiete, flächensparendes und mehrgeschossiges Gewerbe sowie interkommunale Gewerbegebiete — abgestimmt über den landkreisübergreifenden Planungsrat.
  • Fachkräfte gewinnen und halten: Bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Kinderbetreuung und ein lebendiges Kultur- und Freizeitangebot sind für uns Standortpolitik; wer Fachkräfte für Lingen will, muss ihren Familien eine Stadt zum Leben bieten.
  • Hochschul- und Forschungskooperationen für angewandte Forschung in Lingen verbessern; Ausbau des Campus Lingen zum anwendungsnahen Forschungs- und Qualifizierungsstandort für Wasserstoff- und Energietechnik.
  • Grenzüberschreitende Wirtschaftskooperation mit niederländischen Partnern verbessern.
2.4 Tourismus und Stadtleben — Gastgeber im südlichen Emsland

Lingen ist Mittelzentrum und Tor zum südlichen Emsland. Tourismus schafft Wertschöpfung für Gastronomie, Handel und Kultur — und macht die Stadt zugleich für die Menschen lebenswerter, die hier zu Hause sind.

  • Mehr nachhaltiger Tourismus im südlichen Emsland mit Fokus auf Natur, Wandern, Kultur und Geschichte.
  • Ausbau des Stadtführungskonzepts mit digitaler Unterstützung durch QR-Codes und Audioführungen.
  • Förderung des Wochenmarktes und von Veranstaltungen wie Genussmärkten und Sommerkonzerten, die sowohl Gäste als auch die Lingenerinnen und Lingener ansprechen.
  • Kooperation mit den Nachbarkommunen bei Vermarktung, Veranstaltungen und Infrastruktur.
  • Stärkung des Kanaltourismus am Dortmund-Ems-Kanal.

Kurzum: Wir stehen für eine Wirtschaft, die Lingen stark macht und deren Erträge der ganzen Stadtgesellschaft dienen.

3. Nachhaltigkeit, Klima und Energie — Lingen zukunftsfest machen

Müssen wir alle nicht eine Stadt hinterlassen, die besser ist als die, die wir übernommen haben? Klimaschutz ist kein Opfer, sondern eine Investition in Lebensqualität, Gesundheit und Unabhängigkeit. Wir handeln heute, damit die nächste Generation in Lingen gut und sicher leben kann.

3.1 Klimaneutralität und Energiewende
  • Unser Ziel ist klar: Lingen soll spätestens 2040 klimaneutral sein — im Gleichklang mit dem Klimaziel des Landes Niedersachsen. An diesem Ziel messen wir jede städtische Entscheidung dieser Wahlperiode.
  • Der Rat hat bereits 2022 das gemeinsam mit der Energielenker Projects GmbH aus Greven erarbeitete Lingener Klimaschutzkonzept verabschiedet. Daraus ergibt sich für die bevorstehende Wahlperiode eine unabhängige Evaluation der Zwischenergebnisse im Jahr 2027 — und, wo nötig, daraus resultierende Nachbesserungen.
  • Jährlicher öffentlicher Klimabericht: Was wurde erreicht — was fehlt noch?
  • Alle kommunalen Liegenschaften schnell und vollständig auf erneuerbare Energien umstellen.
  • Solaroffensive: Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern städtischer Gebäude und über Parkplätzen.
  • Ein Balkonkraftwerke-Programm für einkommensschwache Haushalte.
  • Verbindlicher Zeitplan für die energetische Sanierung städtischer Gebäude; keine städtischen Neubauten ohne reversible Wärmepumpen, die im Sommer kühlen und im Winter heizen — Vorrang haben dabei stets passive Lösungen wie Verschattung, Speichermasse und Nachtauskühlung.
  • Abkehr von fossilen Heizungen im städtischen Bestand; stattdessen Einsatz von Erdwärme, Solarthermie und weiteren erneuerbaren Energien; Beratungsangebote für private Haushalte.
  • Keine städtische Förderung von Projekten mit fossilen Heizungen.
  • Kommunales Wärmenetz prüfen und gezielt ausbauen.
  • In die oberflächennahe Erdwärmenutzung einsteigen und die Potenziale tiefer Geothermie ergebnisoffen und wirtschaftlich seriös prüfen.
  • Umbau der gesamten Straßenbeleuchtung zu LED-Beleuchtung; weniger Energieverbrauch, mehr Sicherheit, Straßenbeleuchtung mit bedarfsgesteuerter Helligkeit.
  • Zusätzliche neue Anlagen zur Windenergie- und Solarstromerzeugung auch mit genossenschaftlicher Struktur.
3.2 Grüne Stadt, Hitzeschutz und Entsiegelung

Stadtgrün kühlt, reinigt die Luft, schützt vor Starkregen und lädt zum Verweilen ein. Wir wollen Lingen sichtbar grüner machen — in der Innenstadt, in den Quartieren und entlang der Ems. Daher wollen wir:

  • Mindestens 5.000 neue Stadtbäume in der Wahlperiode — mit verbindlicher Anwuchs- und Bewässerungspflege in den ersten drei Standjahren; denn ein gepflanzter Baum ist erst dann ein Gewinn, wenn er auch anwächst.
  • Konsequente Aufforstung und neue Waldflächen im Stadtgebiet.
  • Mehr Grün statt Beton: Entsiegelung von Brachflächen, überdimensionierten Parkplätzen und anderen unnötig versiegelten Flächen.
  • Netto-Null-Versiegelung als verbindliches Ziel: Jeder neu versiegelte Quadratmeter wird an anderer Stelle im Stadtgebiet entsiegelt. Ein städtisches Versiegelungskataster macht diese Bilanz jährlich öffentlich nachprüfbar.
  • Konsequente Anwendung der gesplitteten Abwassergebühr, damit sich Entsiegelung für private Eigentümerinnen und Eigentümer auch finanziell lohnt.
  • Vollzug des Verbots von Schottergärten nach der Niedersächsischen Bauordnung — mit Beratung zuerst, aber ohne falsche Nachsicht.
  • Lingener Entsiegelungswettstreit nach dem Vorbild des niederländischen „Tegelwippen“ mit Prämien für private Haushalte, die besonders viel versiegelten Boden entsiegeln.
  • Naturnahe Gestaltung von Schulhöfen, Spielplätzen und öffentlichen Plätzen.
  • Schutz vor Hitze durch Erhalt von Stadtbäumen, zusätzliche Grünflächen und schattige Aufenthaltsorte, Blühstreifen, Wildblumenwiesen und Insektengärten auf allen geeigneten Stadtflächen.
  • Ein kommunaler Hitzeaktionsplan nach den Empfehlungen von Bund und Deutschem Wetterdienst: mit Frühwarnsystem, öffentlich kartierten kühlen Orten und gezieltem Schutz besonders gefährdeter Menschen — von Kleinkindern über Menschen, die im Freien arbeiten, bis zu älteren, pflegebedürftigen und wohnungslosen Menschen.
  • Eine gesamtstädtische Klimaanpassungsstrategie, die Hitzeschutz, Wasserhaushalt und Stadtgrün zusammen denkt, regelmäßig fortgeschrieben wird und die vielen Einzelmaßnahmen dieses Programms verbindlich bündelt.
  • Grüninseln in der alten Kernstadt zur Begrünung von Plätzen, Straßen und Innenhöfen, neue Brunnen in der Innenstadt und weitere Trinkwasserbrunnen.
  • Schutz und Aufwertung der Ems-Auen und des Emstals als ökologisches Herzstück und öffentlicher Erholungsraum.
  • Unbürokratische Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung; Gründächer und Fassadenbegrünung als Standard bei städtisch geförderten Projekten.
  • Neuaufstellung des Flächennutzungsplans und weniger Versiegelung der Landschaft.
3.3 Wasser, Hochwasser und Schwammstadt
  • Schwammstadt-Prinzip umsetzen, um Wasser dort zu halten, wo es fällt und Menschen vor Extremwetter zu schützen.
  • Bauweise und Stadtgestaltung grundlegend anpassen, um unsere Stadt abzukühlen, u. a. durch Verwendung traditioneller Baustoffe und klimasteuernder Naturmaterialien.
  • Verbindliche Anforderungen an Regenwasserversickerung, Retentionsflächen und Gründächer bei allen Neubau- und größeren Sanierungsvorhaben.
  • Hochwasserschutz an der Ems selbst: Retentionsräume sichern und erweitern, Deich- und Vorlandpflege gemeinsam mit dem Land vorantreiben — die Lehren aus dem Weihnachtshochwasser 2023/24 sind für uns Handlungsauftrag.
  • Stauräume an Fließgewässern wie Mühlenbach, Strootbach, Großer Aa, Südbach, Biener Bach, Teglinger Bach und anderen Bächen und Nebengewässern schaffen; Rodungen und Kahlschläge an Gewässern nicht mehr zulassen.
  • Veröffentlichung städtischer Starkregengefahrenkarten, damit Eigentümerinnen und Eigentümer wissen, wo Vorsorge nötig ist.
  • Bauverbot in Natur- und Überschwemmungsschutzgebieten — über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus auch in bekannten Senken und Abflussbahnen.
  • Vorsorge auch für das andere Extrem: ein städtisches Dürre- und Trinkwasserkonzept, das Grundwasserentnahmen, die Bewässerung des öffentlichen Grüns und Niedrigwasserphasen von Ems und Bächen in den Blick nimmt — denn Wasser wird auch bei uns zur knappen Ressource.
3.4 Ressourcen klug nutzen — Kreislaufwirtschaft stärken

Was gut gebaut, gut repariert und gut geteilt wird, muss nicht neu produziert werden. Wir fördern eine Stadtkultur des Bewahrens und Teilens.

  • Städtische Beschaffung: Vorrang für nachhaltige, regionale, langlebige und recyclinggerechte Produkte.
  • Förderung urbaner Gemeinschaftsgärten und lokaler Lebensmittelerzeugung.
  • Verpflichtendes Mehrwegpfand bei allen städtisch geförderten Veranstaltungen.
  • Füllstandsensoren in Wertstoffcontainern und kommunalen Mülleimern reduzieren unnötige Leerfahrten und CO₂-Ausstoß.
  • Statt Mülleimer überall unterirdische Abfallbehälter in der Innenstadt und in Neubau- und Sanierungsgebieten; mehr öffentliche Abfallbehälter und Zigarettenkippenbehälter; Rückstellpflicht für Mülltonnen nach der Leerung durch die Unternehmen.
3.5 Sicherheit
  • Kontinuierliche, planvolle Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und der Zivilschutzorganisationen THW, DRK und Malteser; Bau einer neuen Zentrale der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Lingen.
  • Wiederherstellung von Zivilschutzinfrastruktur und Schutzbauten.
  • Kommunale Cybersicherheit als Teil der Daseinsvorsorge: Schutz der städtischen IT, der Stadtwerke-Netze und der kritischen Infrastruktur vor Cyberangriffen — mit Notfallplänen, regelmäßigen Übungen und klaren Zuständigkeiten.

Wir stehen für eine Stadt, die klug und nachhaltig mit Ressourcen umgeht, Natur respektiert und den Klimaschutz als Gestaltungsauftrag begreift — nicht als Bürde.

4. Mobilität und Verkehr — Lingen neu bewegen

Wie wir uns fortbewegen, entscheidet darüber, wie unsere Stadt aussieht, wie sauber die Luft ist und wie viel Freiheit Menschen ohne Auto haben. Wir wollen eine Mobilität, die allen offensteht — sicher, günstig, klimafreundlich.

4.1 Fahrradstadt Lingen — lückenlos und sicher

Lingen hat ideale Bedingungen für das Fahrrad. Was fehlt, ist die Konsequenz für unsere Infrastruktur. Wir liefern sie.

  • Lückenloses Radwegenetz zwischen allen Ortsteilen und der Innenstadt bis 2030 — mit verbindlichem Bauprogramm und eigenem Budget; u. a. Radwegschluss am Brookweg bis zur Waldstraße.
  • Großzügige und sichere Radwege im gesamten Stadtgebiet; physische Trennung vom motorisierten Verkehr an allen Hauptachsen.
  • Fahrradstraßen in Wohnquartieren, in der Innenstadt und entlang der Ems.
  • Überdachte, beleuchtete, gesicherte Radabstellanlagen an Schulen, Haltestellen und Einkaufslagen.
  • Ausbau von Abstellanlagen und Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Lastenräder.
  • Bikesharing-System für Lingen und die umliegenden Ortschaften aufbauen.
  • Lastenräder-Förderprogramm für Familien und Gewerbetreibende.
4.2 ÖPNV und Bahn — verlässlich, günstig, auch in der Fläche

Ein guter Bus ist die sozialste Infrastruktur einer Stadt. Wir wollen, dass der ÖPNV in Lingen so attraktiv wird, dass er eine echte Alternative zum Auto ist — für alle, überall.

  • Ausbau des Lili-Bussystems als Rückgrat des städtischen Nahverkehrs.
  • Stundentakt auf allen wichtigen Buslinien — auch abends und am Wochenende.
  • Anrufsammeltaxi für außen liegende Gewerbegebiete, Ortschaften und Randzeiten.
  • Barrierefreie Haltestellen flächendeckend ausbauen — kein Warteplatz ohne Wetterschutz und Beleuchtung.
  • Lesbare digitale Echtzeit-Anzeigen an allen wichtigen Bushaltestellen: Ankunftszeiten, Umleitungen und Störungen auf einen Blick.
  • Kooperation mit niederländischen Verkehrsverbünden für grenzüberschreitende Verbindungen.
  • Kostenfreier ÖPNV für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende.
  • Vergünstigtes Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen.
  • Wir setzen uns für einen Halbstundentakt der Bahn nach Osnabrück und zurück sowie für den Anschluss an das S-Bahnnetz Westfalen ein.
4.3 Innenstadt, sichere Knoten und ruhender Verkehr

Die Lingener Innenstadt lebt. Damit das so bleibt, braucht sie mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün und mehr Platz für Begegnung statt für ruhenden Verkehr und vor allem sichere Knotenpunkte nach niederländischem Vorbild.

  • Autofreie Zonen in der Kernstadt schrittweise erweitern.
  • Mehr Bänke, Brunnen, Schattenplätze und Stadtbäume.
  • Mikro-Logistik und Lieferzonen für einen innerstädtischen Wirtschaftsverkehr voranbringen.
  • Bau von Kreisverkehren nach niederländischem Vorbild bei Kreuzungsumbauten statt neuer Ampeln; kleine Kreisverkehre und Modalsperren in Wohngebieten; Rückbau gefährlicher sog. „freilaufender“ Abbiegespuren.
  • Bau einer zusätzlichen Radfahrer- und Fußgängerbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal zwischen Linus-Bad und Emslandstadion.
  • Ein zweiter Aufzug oder barrierefreier Zugang am Bahnhof.
  • Förderung von Lärmschutzmaßnahmen für betroffene Anlieger an vielbefahrenen Straßen.
  • Erhalt vor Neubau auch auf der Straße: Der Sanierungsstau bei Straßen, Wegen und Brücken wird systematisch erfasst und mit einem verbindlichen Erhaltungsprogramm abgebaut — denn eine Brücke, die gesperrt werden muss, ist die teuerste von allen.
  • Sukzessiver Aufbau von Quartiersgaragen, um das Parken in Wohnviertelstraßen zu reduzieren und die Wohnqualität zu steigern.
  • Digitales Parkraummanagement in der Innenstadt — weniger Parksuchverkehr, weniger Lärm, weniger Emissionen.
4.4 Elektromobilität, geteilte Mobilität und Mobilitätssatzung
  • Leistungsfähiges Schnellladenetz für E-Autos, E-Bikes und E-Lastenräder — mit transparenter Preisanzeige.
  • Städtische Fahrzeugflotte in dieser Wahlperiode vollständig elektrifizieren.
  • Schaffung einer kommunalen Mobilitätssatzung, um die Regelungslücke zu schließen, die durch den Wegfall der landesrechtlichen Pflicht entstanden ist, Kfz-Stellplätze zu schaffen. Wir wollen den ruhenden Verkehr quartiersverträglich ordnen, Bodenversiegelung begrenzen und sichere, ausreichende Fahrradinfrastruktur verbindlich sichern.

Wir stehen für eine Stadt, in der jede und jeder auch ohne Auto gut leben kann — und in der Fahrrad und Bus nicht Lückenbüßer sind, sondern erste Wahl.

5. Teilhabe, Verwaltung, Identität und Europa — mitdenken, mitentscheiden

Wir glauben daran, dass die besten Lösungen entstehen, wenn möglichst viele Menschen mitdenken. Echte Beteiligung ist kein Zugeständnis — sie macht Entscheidungen besser, stabiler und gerechter. Dazu gehören eine offene Verwaltung, ortsnahe demokratische Strukturen und die Verankerung Lingens in Europa.

5.1 Bürger*innenhaushalt und direkte Mitbestimmung

Ein fester Anteil der kommunalen Investitionen soll von den Menschen in Lingen selbst priorisiert werden — verbindlich, transparent und fair verteilt über alle Stadtteile.

  • Bürger*innenhaushalt: Mindestens 2 % des Investitionsbudgets jährlich durch Bürgervoten vergeben.
  • Erprobung weiterer Modelle direkter Beteiligung: Quartiersbefragungen und Bürger*innenräte zu ausgewählten Themen.
  • Digitales Beteiligungsportal für Vorschläge, Abstimmungen und Rückmeldungen — niedrigschwellig, mobilfähig, mehrsprachig und barrierefrei.
  • Stadtteilverfügungsfonds: Nachbarschaften erhalten eigene kleine Budgets für lokale Initiativen.
  • Übertragung von Rats-, Ortsrats- und Ausschusssitzungen per Livestream.
  • Regelmäßige, anlasslose OB-Sprechstunden und Einwohnerversammlungen im ganzen Stadtgebiet.
  • Systematische Einbeziehung von Nichtdeutschen in Lingen (Ems) sowie verpflichtende Kinder- und Jugendbeteiligung in Planungsprozessen.
5.2 Digitale Stadt — smart, offen und gerecht

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Digitale Technik soll die Verwaltung besser machen und den Menschen das Leben leichter — und niemand darf dabei abgehängt werden.

  • Demokratie zum Mitmachen: Livestreams aus Gremiensitzungen sind erst der Anfang. Politische Vorgänge werden frühzeitig und verständlich dargestellt, Entscheidungen erklärt. Ein transparentes Ideenmanagement und ein aktiver Beschwerdeservice sorgen dafür, dass Anregungen aus der Bürgerschaft bei den gewählten Rats- und Ortsratsmitgliedern ankommen — und Grundlage der politischen Arbeit werden.
  • Bürgerservice, der zu den Menschen passt: Alle Verwaltungsleistungen sollen von Anfang bis Ende digital funktionieren — für Familien wie für Unternehmen. Wer nicht online lebt oder nicht mehr ins Bürgerbüro kommen kann, bekommt das Rathaus nach Hause: mit dem Bürgerkoffer, der alle Angebote in Nachbarschaften und Pflegeeinrichtungen bringt — statt starrer Sprechstunden in wechselnden Ortsverwaltungen.
  • Faire Vergabe statt digitalem Wettlauf: KiTa-Plätze, Schwimmkurse und Ferienbetreuung richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder und Familien — nicht der Verwaltung. Nicht wer am schnellsten klickt, bekommt den Platz, sondern die Vergabe ist fair und transparent.
  • Eine Lingen-App bündelt alles: Kultur, Vereinsleben, Ehrenamt und Informationen aus dem Rathaus. Eine Zersplitterung in einzelne DorfApps, die Lingen digital auseinanderreißen und nicht verbinden, lehnen wir ab.
  • Freifunk unterstützen wir: Bürgerschaftliches Engagement bringt freies WLAN auf wichtige Plätze und in Nachbarschaften — und füllt weiße Flecken auf der Karte.
  • Schnelles Netz überall: Graue Flecken bei Glasfaser und Mobilfunk werden systematisch erfasst und geschlossen — anbieterunabhängig, damit keine neuen Abhängigkeiten von einzelnen Konzernen entstehen.
  • Ohne Hürden für alle: Jedes städtische Angebot — digital wie analog — ist barrierefrei, verständlich und mobil nutzbar: mit mehrsprachigen Zugängen, einfacher Sprache, Vorlesefunktionen und immer auch einem gleichwertigen analogen Weg. Niemand fällt durchs Raster, nur weil Smartphone, Technikroutine oder Internetzugang fehlen.
  • Städtische Daten bleiben in städtischer Hand: keine Abhängigkeit von Großkonzernen, Vorrang für Open-Source-Lösungen.
5.3 Offene Verwaltung, Transparenz und faire Vergabe von Stellen

Eine Verwaltung, die offen arbeitet, stärkt das Vertrauen der Bevölkerung. Wir wollen Entscheidungen nachvollziehbar machen — für alle, nicht nur für Insider.

  • Vorlagen, Gutachten, städtebauliche Verträge und Vorhaben der Verwaltung und ihrer Beteiligungen vollständig und frühzeitig im Ratsinformationssystem veröffentlichen.
  • Ratsunterlagen, Protokolle und Beschlüsse sollen innerhalb von 48 Stunden öffentlich zugänglich sein.
  • Einschränkungen der Öffentlichkeit in Gremien auf das gesetzlich Erforderliche beschränken.
  • Interessenkonflikte und Beteiligungen von Ratsmitgliedern transparent im öffentlichen Ratsinformationssystem.
  • Unsere Stadt soll öffentliche Daten zugänglich machen: Geodaten, Haushaltsdaten und Planungsdaten für die Öffentlichkeit nutzbar; Open-Data-Plattform für Umwelt-, Verkehrs- und Energieverbrauchsdaten städtischer Liegenschaften.
  • Jährliche öffentliche Rechenschaft aller Fraktionen: Versprechen und Ergebnisse im Vergleich.
  • Alle Stellen ab Besoldungsgruppe A 12 (und vergleichbare Eingruppierungen) werden öffentlich und grundsätzlich überregional ausgeschrieben; Einwände des Personalrates werden offengelegt; Berufungen in Beiräte und Aufsichtsgremien werden transparent gemacht.
5.4 Ortsnahe Demokratie, Identität, Justizstandort und Europa

Eine moderne Kommune lebt von ortsnaher Demokratie und ihrer Verankerung in Europa — und baut ihre oberzentrale Funktion aus.

  • Wir wollen zeitgemäße Grenzen der Orts- und Stadtteile; Einführung von Ortsvertretungen auch im alten Stadtgebiet für eine gleichberechtigte politische Teilhabe in der ganzen Stadt.
  • Wiedereinführung von Ratsausschüssen, die 2021 abgeschafft wurden; denn das hat sich nicht bewährt. Vor allem wollen wir den Verkehrsausschuss zurück.
  • Aktive Unterstützung für die Einführung des LIN-Autokennzeichens als Ausdruck lokaler Identität.
  • Ausbau der Fachgerichtsbarkeit für die Region: Wir setzen uns beim Land für die Ansiedlung bzw. Erweiterung von Arbeits- und Sozialgericht ein — zur Stärkung der oberzentralen Funktion unserer Stadt.
  • Wir wollen, dass Lingen in der grenzüberschreitenden EUREGIO vertreten ist und dort aktiv mitarbeitet; Einsatz gegen Grenzkontrollen zu den Niederlanden; stärkere Nutzung europäischer Netzwerke und Förderprogramme.
5.5 Faire politische Zusammenarbeit

Die BürgerNahen wollen mit anderen, demokratischen Fraktionen vertrauensvoll zusammenarbeiten, verlangen aber auch eine faire Einbeziehung der BN-Rats- und Ortsratsmitglieder in die öffentliche Darstellung durch gemeinsame Pressemitteilungen und Vorab-Informationen bei Verwaltungsankündigungen, also ein gemeinsames Miteinander.

Wir stehen für eine Stadtverwaltung, die zuhört und dann handelt. In der jede Stimme zählt und jede Beteiligung etwas bewirkt. Alleingänge eines Oberbürgermeisters wollen wir nicht.

6. Bunte Stadtgesellschaft und Kultur — Vielfalt ist Stärke

Lingen ist eine vielfältige Stadt. Menschen aus mehr als 100 Nationen arbeiten, wohnen, engagieren sich hier. Diese Vielfalt ist das lebendige Gesicht unserer Stadt — und wir wollen sie sichtbar machen, schützen und feiern. Kultur ist dabei das, was eine Stadt zur Heimat macht.

6.1 Willkommen, Integration und gleiche Würde

Wir wollen, dass sich alle Menschen in Lingen von Beginn an als Teil dieser Stadt erleben — und dass jeder Mensch sicher und gleichbehandelt wird. Wir wollen:

  • Einen mehrsprachigen Bürgerservice in allen Kernbehörden: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Türkisch und weiteren verbreiteten Sprachen.
  • Willkommenspaket für Neuzugezogene: praktische Informationen, Ansprechpersonen, Einladung zur Beteiligung, Stärkung des Willkommensbüros.
  • Altstadtfest mit einem interkulturellen, nicht-kommerziellen Teil als jährliches Highlight — mitgetragen von der Stadt, gestaltet von der Zivilgesellschaft.
  • Gezielte Integrations- und Sprachprogramme für nicht-deutsche Zugewanderte, Migrant*innen und wirtschaftlich Benachteiligte, gerade auch für Frauen, Kinder und Jugendliche.
  • Einrichtung eines Ausländerbeirats als gewählte Interessenvertretung der nichtdeutschen Lingenerinnen und Lingener mit Rede- und Antragsrecht gegenüber Rat und Verwaltung.
  • Ausbau des Sprachkursangebots über die Volkshochschule (VHS) — niedrigschwellig, wohnortnah und mit ausreichend Plätzen auch für alle Menschen ohne gesetzlichen Kursanspruch.
  • Wir wollen das Ehrenamt in migrantischen Vereinen öffentlich würdigen und fördern.
  • Religionsfreiheit ist für uns unverhandelbar: Alle Menschen in Lingen sollen ihren Glauben frei, sicher und sichtbar leben können — ebenso wie das Recht, keiner Religion anzugehören. Beides schützt unser Grundgesetz, beides schützen wir vor Ort.
  • Respekt vor allen Religionen und Weltanschauungen: Wir fördern daher den interreligiösen Dialog zwischen den christlichen Gemeinden, der jüdischen, den muslimischen Gemeinden und allen weiteren Religionsgemeinschaften unserer Stadt — zum Beispiel durch einen Runden Tisch der Religionen und gemeinsame öffentliche Begegnungsformate.
  • Wir wollen den Schutz von Gotteshäusern, Gemeindezentren und Friedhöfen aller Religionen; Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Christenfeindlichkeit und jeder anderen Form religiöser Ausgrenzung treten wir entschieden entgegen — in der Stadtgesellschaft wie in den städtischen Gremien.
  • Schulungen für alle Mitarbeitenden städtischer Einrichtungen zu Gleichbehandlung, Diversität und Alltagssensibilität.
  • Schutzräume für von Gewalt betroffene Frauen und Familien sichern und bedarfsgerecht ausbauen.
  • Wir erkennen die LGBTQ+-Beratung und -Initiativen als Teil der städtischen Daseinsvorsorge an und fördern sie.
  • Wir statten die Gleichstellungsbeauftragte mit einem erhöhten, eigenen Budget aus.
6.2 Kulturförderung — gerecht, mutig, zugänglich

Wir wollen eine Kulturförderung, die neue Stimmen ermöglicht und bestehende Strukturen stärkt, mit mehr Geld, weniger Bürokratie und dem Blick für das Besondere. Dafür setzen wir uns ein:

  • Wir erhöhen das Kulturbudget um 25 % in der Wahlperiode.
  • Wir sichern das vielfältige kulturelle Angebot mit gezielter Unterstützung der freien Szene.
  • Wir wollen einfache, schnelle Förderanträge — besonders für kleine, neue und migrantische Initiativen.
  • Wir schaffen Ateliers, Proberäume, Werkstätten und Aufführungsorte zu erschwinglichen Preisen für Kulturschaffende und fördern Initiativen wie Emili & Co.
  • Wir sind für mehr Straßenkunst, Open-Air-Konzerte und kostenlose Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum.
  • Wir möchten einen/eine Nachtbürgermeister*in für Nachtkultur und Gastronomie — gerade weil es in Lingen keine Sperrstunde gibt.
6.3 Grenzregion und Erinnerungskultur

Die Nähe zu den Niederlanden ist ein kultureller Schatz; und Geschichte zu kennen bedeutet, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Daher wollen wir

  • grenzüberschreitende Kulturprojekte, Kunstausstellungen und Festivals fördern und stärken.
  • niederländischsprachige Angebote in Bibliotheken, Kulturzentren und Schulen ausbauen.
  • Wir wünschen Ausbau und Verbesserung bestehender Städtepartnerschaften, vor allem für junge Menschen, und eine neue kulturelle Städtepartnerschaft mit niederländischen Kommunen.
  • Aktive Pflege und Erweiterung von Gedenkorten, Straßenbenennungen und -umbenennungen, um den Einsatz für demokratische Werte, die Gräuel der NS-Zeit und die Geschichte der jüdischen Gemeinde Lingens im Bewusstsein zu halten; wir wünschen gemeinsame deutsch-niederländische Erinnerungs- und Begegnungsprojekte.
6.4 Kulturelle Teilhabe, Sport und Freizeit

Wir stehen für ein Lingen, in dem Herkunft, Religion, Geschlecht oder Lebensweise keinen Platz zweiter Klasse begründen, und in dem Kultur gehört, gesehen und erlebt wird, von allen, überall, das ganze Jahr.

  • Kulturpässe für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, damit Kulturgenuss kein teures Privileg ist.
  • Wir sind für einen Jugendkulturfonds; dann entscheiden Jugendliche selbst über ein eigenes Budget.
  • Für die kulturelle Bildung in Schule und Kita bauen wir Kooperationen zwischen Einrichtungen und Kulturträgern aus.
  • Bau von Sportanlagen ausschließlich außerhalb von Schutzgebieten.
  • Grunderneuerung und Ausbau des Linus-Freizeitbads als zentrale soziale Infrastruktur.

7. Bildung, Jugend, Gesundheit und Soziales — füreinander da sein

Jedes Kind verdient eine gute Schule, eine sichere Kita und überhaupt eine Umgebung, in der es aufblühen kann.

7.1 Bildungsinfrastruktur — solide Grundlage schaffen
  • Wir wollen ein Modernisierungsprogramm für Schulgebäude auflegen und den Sanierungsstau an Schulen und Kitas konsequent und prioritär abbauen.
  • Wir wollen die digitale Ausstattung aller Schulen und Kitas auf aktuellem Stand halten.
  • Wir wollen den Einstieg in ein kostengünstiges und bald kostenfreies Schulmittagessen für alle Kita- und Grundschulkinder.
  • Lingen braucht eine Betreuungsgarantie ab dem ersten Lebensjahr — beitragsfrei auch in Krippe und Hort, über die vom Land bereits getragene Beitragsfreiheit im Kindergarten hinaus.
  • Wir wollen eine inklusive Beschulung in ganz Lingen — mit ausreichend Personal und Ressourcen.
7.2 Jugendräume, Jugendarbeit und kinderfreundliches Lingen

Jugendliche brauchen Orte, die ihnen gehören. Kinder sollen in Lingen nicht nur geduldet, sondern willkommen sein — in der Planung wie in der Politik. Daher wollen wir:

  • Jugendtreffs in jedem größeren Stadtteil — verlässlich finanziert, offen gestaltet, ohne Konsumzwang, gern mit Anbindung an die Kirchengemeinden.
  • Das KiJuPa mit formalem Antragsrecht und Rederecht im Stadtrat; wir wollen Jugendliche als echte Partner in Stadtentwicklungsprojekten einbeziehen.
  • Kinderfreundliche Innenstadt: Wickelräume, Spielecken, Spielgeräte und kindgerechte Sitzgelegenheiten als Standard bei städtisch geförderten öffentlichen Einrichtungen und Neubauten.
  • Eine Spielplatzoffensive: Bestandsanalyse aller Spielplätze in der Kernstadt wie den Ortsteilen — marode Anlagen sanieren, neue zeitgemäß gestalten, und wir wollen Kinder bei der Planung einbeziehen.
  • Bei allen Planungs- und Bauprojekten eine Kinderverträglichkeitsprüfung einführen.
  • Sichere Schulwege in jedem Stadtteil systematisch erfassen, Gefahrenpunkte beseitigen und Tempo-30-Zonen konsequent rund um alle Schulen und Kitas umsetzen.
  • Wir sind für eine verbesserte, kindgerechte und flexible Ferienbetreuung, die taggenau berechnet wird.
  • Die stadtweite Ferienpassaktion wiederbeleben.
7.3 Gesundheit, Pflege und gutes Älterwerden

Gesundheitsversorgung muss nah und zugänglich sein; und aktive politische Gegenmaßnahmen gegen den schon jetzt bestehenden Pflegenotstand sind für uns Pflicht, nicht Kür.

  • Nahversorgung mit Haus- und Fachärzten und Apotheken aktiv sichern — Ansiedlungsanreize schaffen.
  • Gesundheits- und Pflegeberatung in den Stadt- und Ortsteilen sichern — mit klarem Schwerpunkt auf Prävention.

Immer mehr Menschen in Lingen leben mit Demenz – sie und ihre Angehörigen dürfen damit nicht allein bleiben. Wir wollen eine Stadt, die vorbeugt, unterstützt und niemanden ausgrenzt:

Demenz: vorbeugen, begleiten, teilhaben

  • Wir nehmen Demenzprävention ernst und fördern Angebote, die Bewegung und geistiges Training verbinden — wohnortnah in Vereinen, Begegnungsstätten und Pflegeeinrichtungen; denn wer körperlich und geistig aktiv bleibt, senkt sein Demenzrisiko deutlich.
  • Wir wollen eine Demenzbeauftragte (w/m/d) für Lingen benennen, die Betroffenen, Angehörigen und Einrichtungen als feste Ansprechperson zur Seite steht.
  • Menschen mit Demenz gehören dazu. Deshalb öffnen wir bestehende Angebote für sie — von der Seniorenbegegnungsstätte bis zum Sport- und Musikverein.
  • Wir richten eine lokale Allianz für Menschen mit Demenz ein, in der Verwaltung, Ärzteschaft, Pflege, Vereine und Selbsthilfe ihre Maßnahmen an einem Runden Tisch regelmäßig abstimmen.

Psychische Gesundheit und Pflege

  • Wir wollen psychische Gesundheit enttabuisieren, Beratungsangebote ausbauen und sie öffentlich bekannt machen.
  • Wir stärken die ambulante und teilstationäre Pflege und bauen ambulante Serviceleistungen aus, damit Menschen dort bleiben können, wo sie zu Hause sind — gemeinsam mit den tragenden ehrenamtlichen Strukturen, vom Bonifatius-Hospital über Lotse e. V., die Lingener Tafel, Caritas, Diakonie, SKM und SKF bis zu den Maltesern.

Schutz und Miteinander

  • Wir schaffen verbindlichen Hitzeschutz in Senioreneinrichtungen — als Baustein des kommunalen Hitzeaktionsplans, der auch Pflegedienste, Kitas und soziale Einrichtungen einbindet.
  • Wir bekämpfen Einsamkeit und finanzieren Besuchsdienste und Begegnungsformate für ältere Menschen verlässlich.
7.4 Soziale Sicherheit — verlässlich und ohne Stigma
  • Einführung eines Sozialpasses für einkommensschwache Haushalte — Vergünstigungen bei ÖPNV, Kultur und Sport.
  • Sucht-, Schuldner- und Sozialberatung niedrigschwellig und verlässlich zugänglich machen.
  • Soziale Angebote der Verbände und Vereine schützen und ausbauen; denn sozialer Zusammenhalt ist keine Haushaltslücke, sondern kommunale Pflicht.

Wir stehen für die Stadt, die Menschen trägt — in jeder Lebensphase, in jeder Lebenslage. Eine Stadt, in der Solidarität kein Fremdwort ist.

Unser Versprechen — und eine Einladung

Dieses Programm ist das Ergebnis der ehrenamtlichen Arbeit der BürgerNahen in unserer Stadt und vieler Gespräche. Mit Menschen in den Stadtteilen, in Schulen und Vereinen, am Arbeitsplatz, auf Märkten und in Cafés. Es ist kein Programm von oben herab, sondern eines, das von unten gewachsen ist.

Die BürgerNahen stehen für eine Kommunalpolitik, die aktiv baut, fördert und gestaltet. Die Rechenschaft ablegt. Die zuhört, bevor sie entscheidet.

Wir machen keine Versprechen, die wir nicht halten können. Für jedes Vorhaben dieses Programms gilt deshalb, was wir eingangs zugesagt haben: ein Zeitplan, eine Priorität, eine ehrliche Finanzierungsgrundlage — und jährliche öffentliche Rechenschaft darüber. Und wir werden im Rat, seinen Ausschüssen und in den Ortsteilen fragen: Dient das den Menschen in Lingen? Allen Menschen — nicht nur denen, die besonders laut oder besonders gut vernetzt sind.

Wir wollen die Stärke unserer Stadt — für mehr Grün, mehr Gerechtigkeit, mehr Lebensqualität. Für Häuser, in denen alle wohnen können. Für Busse, die auch ankommen. Für Plätze, auf denen man sich begegnet. Für eine Kultur, die alle einlädt. Für eine digitale Stadt, die niemanden zurücklässt.

Wir stehen für Lingen 100 % — für alle, die hier leben, arbeiten, lernen und aufwachsen. Gemeinsam, nachhaltig, bunt.

Dieses Programm ist ein Anfang. Die eigentliche Arbeit beginnt mit Ihnen — in den Stadtteilen, in den Vereinen, an den Küchentischen. Sprechen Sie uns an. Schreiben Sie uns. Machen Sie mit.

100 % Lingen – gemeinsam, nachhaltig, bunt

Die BürgerNahen — Unabhängige Wählergemeinschaft Lingen (Ems)


Hier sind die BN-Wahlprogramme zur Kommunalwahl 2021, 2016 und 2011 zu finden:
» Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2021
» Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016
» Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011